Google

Titel Seiteninhalt
Posts mit dem Label Schiffe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schiffe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 28. Oktober 2016

Schwergut Heute

Schwergut heute.....
In unserer Ausbildung hatten wir auch mit Schwergut zu tun. Ich selbst bin auf der Uhenfels gefahren.


Über den Jahreswechsel 1967 nach 1968 bei Blohm & Voss in Hamburg zum Schwergutfrachter umgebaut.
Einbau von 2x Stülcken-Ladegeschirr á 275 t, die gekoppelt bis zu 550 t Hebefähigkeit haben.
Durch den Anbau von je 1,80 m breiten Taschen an der Außenhaut wurde die Stabilität
beim Laden mit dem Schwergutgeschirr verbessert.

Neue Abmessung: B.ü.a.: 22,24 m Tfg.: 8,98 m 

Neue Vermessung: 10.363 BRT 6.784 NRT 13.624 tdw

Besatzung: 43 Mann

Ladegeschirr: 2x 275 t Stülcken-Ladebaum - 1x 15 t Ladebaum - 14x 3-5 t Ladebäume
3x 3 t Ladebäume - 2x Kran 5 t  

   

Am 22.05.1978 verkauft für DM 2.770.000 an Sea Calm Shipping Co. S.A., Panama
und für ein Jahr von der DDG Hansa, Bremen zurückgechartert.


Aber mit dem Monster hat das nicht mehr viel zu tun....lol


Vessel Spezifikationen
Länge gesamt (inkl. Stinger)                         477 m (1.565 ft)

Länge über alles (exkl. Stinger)                    382 m (1.253 ft)

Länge zwischen den Loten                            370 m (1.214 ft)

Breite                                                             124 m (407 ft)

Tiefe auf dem Hauptdeck                                30 m (98 ft)

Schlitzlänge                                                   122 m (400 ft)

Schlitzweite                                                     59 m (194 ft)

Topsides Hubkraft                                          48.000 t

Jacke Hubkraft                                               25.000 t

Betriebs Entwurf                                               27 m

Maximale Geschwindigkeit                            14 Knoten

Insgesamt installierte Leistung                      95.000 kW

Antriebe
12 x 6050 kW nicht einziehbaren, feste Tonhöhe, mit variabler Drehzahl Azimut Typ

Dynamic Positioning System
LR DP (AAA), vollständig redundante Kongs K-Pos DP-22 und 2 x cJoy System

Unterkunft                                                         571 Personen

Helideck
Das Höchstabfluggewicht 12,8 t, geeignet für die Sikorsky S-61 und S-92 Hubschrauber

Deck Kräne                                         Zweckkran von 5000 t (11.000 kips)
                                                            Sonder Kran von 600 t (1300 kips)
                                                            3 x Rohrtransportkrane von 50 t (110 kips)

Arbeitsplätze
Doppelgelenk - Fabrik (mit 5 Line-up - Stationen und zwei
Stationen für den kombinierten Außen- und Innenschweiß)
Schusslinie mit 6 Schweißstationen für Doppelgelenke, 1
NDT - Bahnhof und 6 Beschichtungsstationen

Installierte Spannung Kapazität                            4 x 500 t (4 x 1100 kips)

Rohrladekapazität auf dem Hauptdeck                        27.000 t

Rohrdurchmesser                                                   Von 2 "bis 68" OD

Klassifikationen
100 A1 Schwergut- und schwere Frachtschiff, Oberdeck achtern des Rahmens gestärkt 43 für Last von 15 t / m²; Hubschrauberlandeplatz, LA, * IWS, LI, EP (B, G, N, O, P, S), Eisklasse 1C FS LMC, DP (AAA), PSMR * mit folgenden beschreibenden Hinweis: Pipelaying Schiff Shipright (BWMP) geteilt, Bogen nach vorne des Rahmens 99

Heimathafen                                                                Valletta

Freitag, 5. Februar 2016

Elbe: Havarie vor dem Hamburger Hafen

GRÜNENDEICH. Tagesblatt.de
Vor Grünendeich ist in der Nacht zu Donnerstag in der Elbe das Containerschiff "CSCL Indian Ocean" zwischen Lühesand und Lühe-Anleger auf Grund gelaufen  - aufgrund einer schiffsbedingten Betriebsstörung.
Acht Schlepper sind im Einsatz, die "Bürgermeister Weichmann" des Wasserschutzpolizeikommissariats 1 sichert die Aktion. Das Gewässerschutzschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven, die "Neuwerk", ist bereits unterwegs.
Das Containerschiff CSCL Indian Ocean war auf dem Weg nach Hamburg zum Eurogate-Terminal und sollte dieses am 3. Februar eigentlich bereits um 13 Uhr erreichen. Es fährt unter der Flagge von Hong Kong; Reederei ist die China Shipping Container Lines. Das Schiff ist 399.67 Meter lang und 58.60 Meter breit - und kann 18.980 TEU (Standardcontainer) huckepack nehmen (Tiefgang: maximal 16 Meter). Die Baureihe des CSCL-Globe-Typs zählt zu den größten Containerschiffen weltweit. Nach TAGEBLATT-Informationen hätte es mit einem Tiefgang von 11,60 Metern sogar tideunabhängig den Hafen anlaufen können, es ist nicht voll beladen.
Am Mittwochabend saß es - kurz nach 22:20 Uhr - fest, vor Mitternacht sicherten fünf Schlepper das Schiff. Bei fallendem Wasser und Westwind stuften Nautiker die Situation in der Nacht als kritisch ein.


Selbst zahlreiche Schlepper konnten den Frachter nicht freiziehen, wie die Polizei mitteilte.

Die Baureihe des CSCL-Globe-Typs zählt zu den größten Containerschiffen weltweit.

Mehrere Versuche schlugen fehl. Nun soll ein Spülbagger helfen.


Alle Abschleppversuche sind heute Mittag gescheitert. Der Havarist wird wohl länger in der Elbe liegen. 


/Update 09.02.2016/
In der Nacht zu Dienstag ist es gelungen, den in der Elbe vor Hamburg auf Grund gelaufenen Containerriesen "CSCL Indian Ocean" zurück in die Fahrrinne zu ziehen, inzwischen liegt das Schiff im Hamburger Hafen. Die bisher aufwendigste Bergungsaktion des Havariekommandos in der Elbe ist damit vorbei - und auch die teuerste. Nach Angaben von Hans-Werner Monsees, dem Leiter des Kommandos, liegen die Kosten für die Bergung im zweistelligen Millionenbereich. Auf den Steuerzahler kommen allerdings keine Belastungen zu, die Versicherungen der Reederei werden die Rechnungen zahlen müssen.

Dienstag, 7. April 2015

Bild des Tages: MV Tamesis bekommt eine neue Nase

Die MV Temesis (indogermanischen-alteuropäischen Wort „Tamesis“, dessen Wurzel „tem“ wiederum soviel wie dunkel bedeutet (in diesem Sinne für dunkler Fluss)), der Wilh. Wilhelmsen Ship Management, braucht eine neue Nase.



MV Tamesis ist eine neue Generation von Mark IV RoRo Schiffen mit einem bahnbrechenden Design. Der Mark IV RoRo bietet 35% mehr Kapazität für spezielle RoRo Fracht als das vorherige Mark III Design. 
Die MV Tamesis ist ein Schwesterschiff von MV Talisman, MV Tarago und MV Tamerlan.


Es ist besonders für spezielle Projekte oder Schwergut wie Generatoren, Bau- und landwirtschaftliche Maschinen, Triebwagen, Yachten und anderes geeignet. Neben diesen Ladungsarten, können sie auch eine erhebliche Menge an Autos und LKW`s laden.


Deck und Rampen-System
Schwere Einheiten sind auf den verstärkten Decks geladen, wie in der folgenden Tabelle dargestellt:

Plattform-Bereich Strenght
Deck 1 .................. 2802 m² ..................... 10 t / m²
Deck 2 .................. 3968 m² ..................... 3 Tonnen / m²
Deck 3 .................. 4397 m² ..................... 3 Tonnen / m²
Deck 4 .................. 5896 m² ..................... 4 Tonnen / m²
Deck 5 .................. 5867 m² ..................... 3 Tonnen / m²
Deck 7 .................. 6757 m² ..................... 1 t / m²

Das 4. Deck ist der normale Eingang Deck zum Kai. Die Laderampe ist auf der Steuerbordseite, und wird an einem 38-Grad-Winkel zur Mittellinie des Schiffes angeordnet, um das Laden/Endladen zu ermöglichen.

Quelle: Wilh. Wilhelmsen group

Mittwoch, 1. April 2015

Bild des Tages: Erste 832 PSV Auslieferung von China

Das Schiff in diesem Bild, mit dem Namen Kan Tan 312, ist der erste 832 PSV der von einer chinesischen Werft, Havyard Design, geliefert und gebaut wurde. 
Der Vertrag zwischen Havyard und der Reederei Fujien Mawei Schiffbau wurde im Februar 2013 unterzeichnet.

Die Werft konnte das Schiff einen Monat vor Termin ausliefern.


Bild: Havyard

Donnerstag, 26. März 2015

Anthem of the Seas: Ankunft in Hamburg

Das Schiff kam nach Hamburg am 23. März, um sich einem kurzen Werftaufenthalt auf der Werft Blohm + Voss zu unterziehen und sich auf ihren Dienst vorzubereiten. Sie wird nächsten Monat der Royal Carribean Internationale ausgeliefert.




Das Schiff umfasst 16 Decks, 167.800 Bruttoregistertonnen und ist in der Lage 4180 Gäste auf zu nehemen. Es verfügt über 2090 Kabinen.

Sobald der Dienst begonnen hat, wird die Anthem of the Seas mit ihren 4.100 Passagiere von Southampton (England) nach Norwegen und ins Mittelmeer fahren, bevor sie ihren Weg von Fort Lauderdale (Florida) in die Karibik im Winter 2015 auf nimmt..

World Maritime Aktuelles Mitarbeiter; Video: Video Insel

Mittwoch, 25. März 2015

Bild des Tages: Weltweit erste FLNG Plattform fast fertig

Auf der Daewoo Shipbuilding und Marine Engineering (DSME) Werft in Okpo, Südkorea, wurde die Installation aller (21) Oberseiten Module an Bord der FLNG Anlage fertig gestellt.

Die Prelude FLNG ist eine für Royal Dutch Shell im Bau befindliche schwimmende Anlage zur Förderung, Verflüssigung, Lagerung und Umschlag von Erdgas. Bei Fertigstellung im Jahr 2015 wird es das weltweit erste umgesetzte FLNG-Projekt (Floating Liquefied Natural Gas) und die größte schwimmende Offshore-Anlage der Welt sein.
 

Am 22. September 2014 wurde das erste Oberseiten Modul für Petronas FLNG1 namens FLNG SATU montiert.

Die schwimmende Anlage soll eine Kapatizität von 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr haben. Sie ist 365 Meter lang. 60 Meter Breit und 33 Meter Hoch.

Nach ihrer kompletten Fertigstellung wird die PFLNG1 im Kanowit Feld liegen, etwa 180 Kilometer vor der Küste Sarawak in Malaysia.





Quelle:
World Maritime Aktuelles Mitarbeiter
Bild: DSME
Wikepedia.de

Dienstag, 24. März 2015

Bild des Tages: Britoil Energy startet glatt wie Seide

Das Bild zeigt den zweiten ULSTEIN PX121 Neubau von Britoil die "Britoil Energy".
Die heute erfolgreich bei PT auf der Insel Batamins Wasser gelassen wurde.

Bild: Britoil






























Montag, 16. März 2015

Viking Shiptech hat ein Patent angemeldet, das einen Schiffstyp auf 80 Knoten (148,16 km/h) beschleunigt



Die Norwegische Viking Shiptech hat einen neuen Schiffstyp zum Patent angemeldet, die voraussichtlich erhebliche Umwelteigenschaften entwickelt.

Das Konzept bildet einen Brückenschlag zwischen der Luftfahrttechnick und der Schiffstechnik.

"Der Luftverkehr hat eine 80 mal höhere CO2-Emissionen als der Schiff Transport, und ist auch 80-mal teurer.Wenn wir die Fracht von Flugzeugen, mit Schiffen bewegen, würden die Umwelt Gewinne größer sein als die durch irgend eine andere Maßnahme, " erklärte das Unternehmen.

Durch die Bewegung nur 3% der Flugzeug Ladung wird die Reduzierung des CO2-Ausstoßes um mehr als 80% mit dem aktuellen Kraftstoff geschätzt.

Die neue technische Lösung, die von Viking Shiptech gerne eingeführt werden würde, sind Schiffe, die bis zu 80 Knoten Geschwindigkeit erreichen können.

In Verbindung mit einer Tauch Swath-Lösung, bietet es 100% Stabilität in allen Geschwindigkeitsbereichen und bis 10 Meter hohen Wellen. Auf der anderen Seite wird eine erhöhte Plattformbreite erreicht, die eine erhöhte Stabilität und damit das Neigen des Schiffes und eine bessere Verteilung der Ladung mit sich bringt.

Zwei Düsentriebwerke vor der Plattform reduzieren den Luftwiederstand und liefern eine Luftschich in den Unterwasserbereich der die Scherkräfte zerstört.

High-Speed-Verbindung mit einer drehmomentgesteuerten Druckverteilung bilden eine dauerhafte Effizienz der Luft-Schmierung in allen Meeren und Wetter.

In Bezug auf dieses Design könnten die Schiffe um die 16.500 TEU, 17 Meter maximale Tiefe und bis zu 300 Meter Länge über alles verfügen.



Die Gestaltung soll in der Lage sein bis zu 37% des Treibstoffes ein zu sparen.

Nach Viking Shiptech, benötigen die 80 Knoten Schiffe einen reduzierten Crewing Bedarf (-72%) im Vergleich zu dem, was derzeit auf den regulären Schiffs erforderlich ist. Die Technische Ausbildung ist allerdings anspruchsvoller.

"Durch die Kompensation der Baupreise und der Bauweise wird mit einem 80 Knoten Schiff, das Geld frei, das vier herkömmliche Schiffe kosten würden. Damit könnten diese Gelder in die Technologie investiert werden ", so das Unternehmen weiter.

Freitag, 13. März 2015

Schwerer Unfall im Houston Kanal /Update: 13.03.15

Der Houston Schiff Kanal wurde Donnerstag morgen wieder geöffnet, nachdem der Tankinhalt der beiden beschädigten Tanks der Carla Maersk geleert werden konnte.

Die teilweise Entfernung der Ladung, tert.-Butylmethylether, war ein notwendiger Schritt, bevor das Schiff in einen sicheren Hafen bewegt werden konnte. Die Pläne enthalten auch die Überprüfung der strukturellen Integrität des Schiffes, bevor es an einen anderen Ort verbracht wird.


Die Chemiekalie (Schaum) High-Density Foam wurde verwendet, um brennbare Dämpfe aus den beschädigten Tanks auf dem Carla Maersk zu unterdrücken. Umfangreiche Luftüberwachungen um das Schiff zeigten keine Anzeichen von austretenden Dämpfen.

Die Conti Peridot wurde Dienstag zum Port Authority Turning Basin Terminal bewegt.

"Die Sicherheit von Personen, Umwelt und Sachwerten hat weiterhin höchste Priorität", sagte Brian Penoyer, Hafenkapitän und Kommandant der Küstenwache, Sektor Houston-Galveston.


Donnerstag, 12. März 2015

Bild des Tages: Abis Belfast im Trockendock

Die Zamakona Werft in Pasaia legte kürzlich den 3900 dwt, 120 TEU Versorger Abis Belfast, der niederländischen Firma Abis Shipping trocken.

Das 2010 gebaute Schiff ist 89,95 Meter lang, 14 Meter breit und bekam mehrere mechanische und elektrische Erneuerungen, zusammen mit mehreren neuen Farbschichten.

Wie die Werft mitteilte, freute sie sich besonders über diesen Auftrag, da es der erste von dieser Reederei war. Man hofft auf weitere Zusammenarbeit.

World Maritime



Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Schiffsreparatur & Refit , Zamakona Yards und verschlagwortet Abis , ABIS BELFAST , Werft Zamakona Pasaia

Dienstag, 10. März 2015

Riesiges Schiff versinkt im Arktischen Ozean

Die Ursache des Unglücks, das 2014 statt fand, ist nicht bekannt. Dieses später veröffentlichte Amateurvideo zeigt jedoch auf beeindruckende Weise, wie schnell auch große Schiffe in den Fluten verschwinden können.


von Zoomin_Deutschland

Mittwoch, 4. März 2015

Bild des Tages: Edith Maersk aufgefrischt

Das dänische Konglomerat Maersk Group veröffentlichte kürzlich dieses Bild von Kapitän Thomas. Er schaute nach seinen frisch gestrichen Triple E Containerschiff Edith Maersk.

Die 13 500 TEU Edith Maersk wurde von der Maersk Line im Jahr 2007 in Dienst gestellt, und ist das Schwesterschiff der Emma Maersk. Das Schiff hat eine Länge von 397m und eine Breite von 56 m.

Die Tiefe der Edith Maersk ist 30m.

Das Eigengewicht des Container-Schiffes ist 156.907 Tonnen.
Die Bruttoraumzahl ist 170.794 Bruttoregistertonnen.

Das Schiff wird von einem 14-Zylinder-Wärtsilä RT-flex-Dieselmotor mit einer Leistung von 80.000 kW angetrieben.

Edith Maersk aufgefrischt

Bildquelle: Maersk Group / @ captainmadsen

Freitag, 27. Februar 2015

Ein Frachter geht baden

Am Samstag den 21. Februar, konnte die Werft Ferus Smit eines von sechs bestellten Schiffen fertig stellen.


Die M.V. Nordana Sky, hat die yard number 417

Mittwoch, 25. Februar 2015

Bild des Tages: Blue Queen

Die norwegische Werft Ulstein Verft, ein Teil der Ulstein Group, schickt den PSV Blue Queen ins Rennen.



Die PX121 Design PSV ist der erste von zwei, für die in Norwegen ansässigen Goldene Energie Offshore Versorger

Blue Queen ist der neunte PSV dieser Konstruktion wird bei Ulstein Verft gebaut.

Bild: Ulstein Verft

Dienstag, 24. Februar 2015

Der Designer Didier Spade möchte Frankreich den Stolz auf die "France" zurück geben

Die France war ein 1912 fertiggestellter Transatlantik-Passagierdampfer der französischen Reederei Compagnie Générale Transatlantique (CGT). 



Sie war das erste französische Passagierschiff mit einem Rauminhalt von über 20.000 BRT und das einzige mit vier Schornsteinen. Aufgrund ihrer außergewöhnlich prachtvollen Innenausstattung wurde sie von den Passagieren der Route als „Château des Atlantiks“ bezeichnet.

Die France hatte ein bewegtes Leben.
1864 wurde die erste „France“ gebaut, in der Werft Chantiers & Ateliers de St-Nazaire S.A., an der Mündung der Loire. 1910 wurde sie zum Abbruch verkauft.

Die zweite „France“ (siehe Bild) (ebenfalls bei Chantiers & Ateliers gefertigt), lief mit vier Schornsteinen und prächtiger Innenausstattung im September 1910 vom Stapel (abgewrackt wurde das „Château des Atlantiks“ im Jahr 1934).

Die bislang letzte „France“ lief am 11. Mai 1960 in Saint-Nazaire im Beisein des damaligen französischen Präsidenten Charles de Gaulle vom Stapel.
Rückblickend erinnert das berühmte Schiff an vergangene Zeiten der sogenannten Trente Glorieuses (die dreißig glorreichen Jahre) und verkörpert einen Teil des französischen Kulturerbes.




So wurde ihr 2012 in Roubaix eine viermonatige Ausstellung gewidmet. Die dritte „France“ war mit 315 Metern das längste Schiff seiner Zeit. Im Februar 1962 wurde sie zum ersten Mal auf der Linie Le Havre–New York eingesetzt.

Jetzt möchte der Designer Didier Spade eine neue "France" Konzipieren und zwar mit 
Eleganz und Luxus aus Tradition.

Der Mann, dessen Großvater auf der alten "France" für die Innenarchitektur verantwortlich war, brennt förmlich für seine Idee: "Es ist das französische Projekt überhaupt für die nächste Dekade!"

Die neue "France" soll an die Tradition ihrer Vorgängerinnen anschließen. "Eleganz und Luxus werden sich aber deutlich vom Hochhausstil moderner Kreuzfahrtschiffe absetzen", erklärt Spade.

Seine Entwürfe zeigen ein 255 Meter langes Schiff, dessen schnittige, schnörkellose Form an moderne Superyachten erinnert. Das offene, terrassenartige Heck führt in mehreren Stufen nach unten, bis zur Meeresoberfläche zu einer Art Strand und Wassersportareal. Der Pool ist in den Zeichnungen auf der obersten dieser Stufen vorgesehen.


Die beiden riesigen Aufbauten, welche die Optik des Schiffes so deutlich beherrschen, sind eine Anspielung auf die Schornsteine der alten "France". Ein Trompe-l'Œil im Stil des Illusionismus, den schon Frankreichs Sonnenkönige liebten.





Fotos von  www.art-et-communication.fr und wikepedia.de

Donnerstag, 19. Februar 2015

Bild des Tages

Das heutige Bild des Tages präsentiert Ihnen eines der größten Containerschiffe,weltweit, das je im Hafen von Barcelona anlegte, ​​die 16.600 TEU MSC London.



Das Schiff war Anfang des Monats im Hafen. Während des Besuchs konnte der Hafen einen neuen Produktivitätsrekord melden.
Entladen wurden 618 Container und Geladen 1035, in weniger als acht Stunden: eine Rate von 212,58 Züge pro Stunde.

Die MSC London ist eines der größten Schiffe von Mediterranean Shipping Company (MSC). 
2014 erbaut, hat das Schiff 399 Meter Länge eine Breite von 54 Metern und einem Tiefgang von 16 Metern.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Mit dem Schulschiff Deutschland durch die Geschichte



Von Kristin Hermann

Das Schulschiff Deutschland ist das letzte deutsche Vollschiff seiner Art. Der in Bremerhaven erbaute Dreimaster ist seit 1927 in den Meeren dieser Welt unterwegs. Gerade wurde er saniert. 
Die Bilder zeigen einen kleinen Streifzug durch die Geschichte dieses wunderbaren Schiffes.



Das einzige noch existierende deutsche Vollschiff "Schulschiff Deutschland" wird von Bremen zu einem längeren Werftaufenthalt nach Bremerhaven geschleppt. © dpa

Der Rumpf des 87 Jahre alten Dreimasters leidet massiv unter Rostschäden. Die Kosten für eine Restauration belaufen sich auf rund eine Millionen Euro. © Deutscher Schulschiff Verein - W. Kuhlmann
Das Schiff hat eine lange Geschichte hinter sich. © Deutsche Schulschiff Verein

Unterricht im Zwischendeck: Das Dreimast-Vollschiff wurde 1927 wurde ausschließlich zur Ausbildung des Nachwuchses für Großsegler errichtet. © Deutscher Schulschiff Verein
Gebaut wurde es von der weltbekannten deutschen Werft Joh. C. Tecklenborg in Bremerhaven. © Deutscher Schulschiff Verein
Reisen in die ganze Welt: Von 1927 bis 1939 unternahm das "Schulschiff Deutschland" Ausbildungsfahrten bis nach Südamerika, Rio de Janeiro oder Südafrika. © Deutscher Schulschiff Verein
Mit einer Geschwindigkeit von 16-17 Knoten wurden während so einer Überseereise bis zu 12 000 Seemeilen zurückgelegt. Dabei konnte es auch schon einmal stürmisch werden. © Deutscher Schulschiff Verein
Damit das Holzdeck splitterfrei blieb, mussten die Matrosen das Deck regelmäßig mit einem Bimsstein scheuern. © Deutscher Schulschiff Verein
Ausgeruht wurde sich in den Hängematten im Zwischendeck. © Deutscher Schulschiff Verein
Arbeiten in turbulenter Höhe. Die Matrosen hängen ohne Sicherung an den bis zu 50 Meter hohen Masten. © Deutscher Schulschiff Verein
Wegen zunehmender Luftangriffe kam das Schiff 1941 nach Lübeck, wo es von 1945 bis 1950 von englischen Truppen besetzt wurde. © Deutscher Schulschiff Verein
1950 wurde der Dreimaster Deutschland offiziell von den Alliierten wieder an den Deutschen Schulschiff-Verein übergeben. In der Folgezeit wurde der reguläre Ausbildungsbetrieb wieder aufgenommen. © Deutscher Schulschiff Verein
An seinem festen Liegeplatz an der kleinen Weser in Bremen-Woltmershausen diente das Schulschiff bis 1972 als stationäre Seemannschule. © Deutscher Schulschiff Verein - W. Kuhlmann
Für 5,5 Millionen D-Markwurde das Schulschiff 1995/96 in der Bremer Vulkan-Werft möglichst originalgetreu restauriert. © Deutscher Schulschiff Verein - Pilgerstorfer
Bis Juli 2001 diente das Schiff als Zuhause für die Schiffsmechaniker. Die Ausbildung wurde mittlerweile an Land durchgeführt. © Deutscher Schulschiff Verein
         Daten des Schiffes
Heute liegt das berühmte Schiff als maritimes Kulturdenkmal in Bremen-Vegesack und wird vom Deutschen-Schulschiff-Verein für die Nachwelt erhalten. © Deutscher Schulschiff Verein - Highlight Tours


Am 30.12.2014 hat ein, leider anonymer, Leser einen Kommentar zum Bericht im Weserkurier abgegeben. Ich möchte den Kommentar nicht Kritisieren, da er die allgemeine Sicht wiederspiegelt.

--"Heimweg! Wie sich das anhört. Für immer und ewig an einer Stelle und zwischendurch zur Reparatur mal weg. Das soll das Schicksal dieses Schiffes sein das sein Gnadenbrot durch Spenden bekommt. Wie rührend doch von vielen Mitbürgern. Welche sind das in der Regel? Wohl hauptsächlich unter den älteren unserer Gesellschaft zu finden! Deshalb auch die Frage wie lange wird das Interesse an diesem Schiff andauern? Diejenigen die damit unterwegs waren sind auch wie dieses Schiff in die Jahre gekommen. Und die jungen Menschen? Haben die zu dieser alten Tradition überhaupt einen Bezug? Auch da sollte man einmal hinterfragen. Den alten Wal- und Heringsfängerort Vegesack gibt es schon über 30 Jahre nicht mehr. Also wird sich im Laufe der Zeit niemand mehr für diese alten Traditionen interessieren, wenn bei Lürssen Superyachten für Milliardäre gebaut werden die man tatsächlich ab- und an dort von weitem sehen kann! "

Auch wenn ich durch meine Ausbildung mit dem Schulschiff Deutschland verbunden bin, bin ich der Meinung das gewisse Traditionen erhalten bleiben sollen.
Wie ist eure Meinung.........?

"Schulschiff Deutschland" endlich auf dem Heimweg

Der Großsegler "Schulschiff Deutschland" hat nach immer neuen Verschiebungen endlich seine Heimreise an den angestammten Liegeplatz in Bremen angetreten. Das Schiff verließ am Dienstag die Werft in Bremerhaven, teilte der Deutsche Schulschiffverein mit.

Wie der Weserkurier heute berichtet sind die Werftarbeiten am Schulschiff Deutschland abgeschlossen und es kehrt wieder Heim.

Das "Schulschiff Deutschland" lag bis Dienstag am Pier der BVT-Werft in Bremerhaven. (dpa)
Am Abend sollte das für rund eine Million Euro reparierte Schiff in Bremen-Vegesack festmachen. Frisch gestrichen und herausgeputzt steht das letzte deutsche Vollschiff dann wieder für Hochzeiten, Übernachtungen und Besichtigungen bereit.
Schlechtes Wetter hatte vor Weihnachten mehrfach die angekündigte Heimreise unmöglich gemacht. Am Dienstagmorgen verhinderte zunächst ein längsseits liegendes Schiff ein Ablegen vom Werftliegeplatz. Es sei keine Besatzung an Bord gewesen, so dass die Dreimastbark nicht die Leinen losmachen konnte, sagte ein Sprecher des Deutschen Schulschiffvereins. Der Segler musste die nächste Tide am Nachmittag abwarten.

Der Dreimaster wurde 1927 eigens dafür gebaut, Seeleute an Bord auszubilden. Seit 1995 liegt er als Kulturdenkmal an der Lesum-Mündung in Vegesack. Für Übernachtungen stehen 30 Außenkammern mit echten Kojen - zwei übereinander - zur Verfügung. Auch die Kapitäns-Suite mit Salon, zwei Schlafräumen und angrenzendem Bad mit Dusche und WC kann man buchen. Jeweils am ersten Samstag im Monat können sich Brautpaare im Kapitänssalon das Ja-Wort geben.

© Volker Kölling

© Volker Kölling

© Volker Kölling

© Volker Kölling

© Volker Kölling

© Volker Kölling

© Volker Kölling

© Volker Kölling




Die deutsche Seeschifffahrt hat nicht mehr viel worauf sie Stolz sein kann. Seenachwuchs wird sogut wie nicht mehr ausgebildet, Die meisten Schiffe fahren unter Ausländischer Flagge. Hier geht eine sehr lange Tradition zu Ende.
Lasst uns wenigsten diese kleine Fakel hoch halten....

Freitag, 15. August 2014

Schwerlastschiffe Gestern und Heute

Die Veränderungen in der Seeschifffahrt sie man besonders deutlich im Schwerlast Verkehr.
Als wir zur See fuhren war z.B. die Uhenfels der DDG Hansa das Mass aller Dinge.

Heute dominiert Dockwise das Geschäft.


1931 sah die Uhenfels der DDG Hansa so aus:


1975 sah die Uhenfels der DDG Hansa so aus:
Swan 2013

Swan 2012
Blue Marlin 1988



Eagle